.
|
Warum findet der Kanton keine geeigneten Unterkünfte für Asylsuchende?
Seit Jahren ist es dem Asylnetz ein grosses Anliegen, dass die Asylsuchenden auch menschenwürdig wohnen können. Noch im alten Jahr haben wir vom Vorstand deshalb einen offenen Brief an die Stadtregierung geschickt. Darin haben wir unsere Besorgnis ausgedrückt, dass eine Asylunterkunft unter dem Boden in der Stadt Luzern geplant sei. Wir haben uns an Versprechen der Kantonsregierung erinnert, alles Mögliche zu unternehmen, dass die Unterbringung menschlich und eben übererdig sein soll.
Ob es ein Zufall ist oder nicht, am Wochenende, als die SchweizerInnen über die Zweitwohnungen abstimmten, wurde der Entscheid des Stadtrates und der Kantonsregierung publik, dass keine bessere Lösung als die Luftschutzräume unter dem Eichhof in Luzern zur Verfügung stehen. Wie unwohl die beiden Regierungen sich fühlten, diese kleinliche Lösung anzupreisen, ist daran abzulesen, dass gleich auch versprochen werden musste, dass diese Lösung nur bis im September gelten wird. Bemerkenswert ist, dass es einmal mehr die Stadt Luzern ist, die überhaupt eine Lösung anbietet.
Das Asylnetz wird ab sofort hier eine Liste von möglichen leeren Unterkünften führen.
- Hotel St. Niklausen in Horw
- Hotel Oberrüti in Horw
- Teile des AAL auf der Allmend in Luzern
- Teile des Klosters Wesemlin in Luzern
- Teile des Klosters Gerlisberg, Luzern
Wir rufen Sie auf, uns weitere Orte zu melden: info@asylnetz.ch. Sie müssen nicht selber Abklärungen tätigen und die Tauglichkeit prüfen. Es soll eine freie und offene Liste sein. Und selbstverständlich dürfen die Verantwortlichen im Kanton diese Liste benützen.
So, nun wünschen wir Ihnen spannende Streifzüge und Wanderungen durch den Kanton Luzern bei dem Sie leere Häuser finden. Und sollte ein Vorschlag von Ihnen zum Erfolg führen, lädt Sie Regierungsrat Guido Graf sicherlich zu einem Znacht ein. Wenn nicht, dann tun wir es vom Vorstand.
|
|
Coop Gutscheine
|
Menschen, die von der Nothilfe leben müssen, erhalten pro Tag einen Gutschein im Wert von zehn Franken. Das ist wenig und schränkt die Einkaufsmöglichkeiten auf den Coop ein. Der Wechsel der Coop-Gutscheine in reales Geld ermöglicht den Menschen, an anderen Orten einzukaufen oder auch mal eine Telefonkarte oder ein einfaches Busticket zu kaufen.
.
Nun suchen wir noch mehr Menschen, die uns diese Bons abkaufen. Der Einkauf mit den Bons ist einfach und unsere Erfahrungen zeigen, dass keine Probleme entstehen. Noch nie war es so einfach solidarisch zu sein.
Zahlen sie den Betrag z.B. Fr.100.00 mit dem Vermerk BON auf unser Konto 60-6596-9 ein und wir schicken Ihnen zehn Coop-Gutscheine, die Sie in der ganzen Schweiz in allen Filialen von Coop verwenden können. |